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Die richtige Anlage für einen passiven Subwoofer

Gepostet von Maria Zimmer Kategorien: Hifi
passiver subwoofer

Subwoofer sind sehr wichtig für ein Heimkino-Erlebnis. Nicht nur die Bilder sind maßgeblich; was das Erlebnis realitätsnah werden lässt, ist der Sound, den man manchmal am ganzen Körper fühlt. Ein spezieller Lautsprecher, der tiefe Töne erzeugt, im Allgemeinen als Subwoofer bekannt, ist verantwortlich für diese Erfahrung. Der Subwoofer ist nur darauf konzipiert, die niedrigsten der hörbaren Frequenzen wiederzugeben.

Grundsätzlich gibt es passive und aktive Subwoofer. Passive Bassboxen werden, wie das übrige System, durch einen Verstärker und eine Endstufe betrieben. Die wichtigste Überlegung ist hier, dass ein Subwoofer mehr Strom benötigt, um die tiefen Geräusche zu erzeugen. Wie viel Leistung nötig ist, hängt von der Größe des Raumes und den Ansprüchen des Nutzers ab. Zur Lösung des Problems mangelnder Leistung aufgrund eines schwachen Receivers oder Verstärkers werden aktive Subwoofer angeboten, die einen eigenen Verstärker haben, aber auch eine eigene Stromversorgung benötigen. Ein aktiver Subwoofer entlastet das System, sodass der Verstärker lediglich die übrigen Boxen, die Töne im mittleren und hohen Frequenzbereich erzeugen, mit Leistung versorgen muss.

Ein hochwertiges Komplettsystem verfügt über eine ausreichende Leistung, um das mitgelieferte Boxensystem zu betreiben. Aktive Subwoofer werden vor allem für Systeme benötigt, die nur eine geringe Leistung bereitstellen können. Eine Soundkarte am Computer verfügt in der Regel nicht über einen leistungsstarken Verstärker. Ein aktives System ist in diesem Fall die bessere Wahl. Obwohl ein aktives System auf den ersten Blick stets die bessere Lösung zu sein scheint, ist es nicht immer die optimale Wahl. Es ist zwar möglich, viele Einstellungen am Gerät vorzunehmen, um den Klang zu regeln. Es kann aber vorkommen, dass ein gut abgestimmtes Komplettsystem nicht gut mit einem aktiven System eines Drittherstellers harmoniert. Falls die Möglichkeit besteht, sollte ein alternativer Subwoofer angeschlossen werden, um einen Vergleich zu ziehen. Die Leistung ist nicht das einzige Merkmal, das ein gutes System ausmacht. Die Membran muss in der Lage sein, niederfrequente Töne zu erzeugen und genügend Leistung aufzunehmen, um die gewünschte Lautstärke zu erreichen. Ein aktives System, das bis 100 Hz geht und einen Schalldruck von 100 Dezibel erzeugen kann, verfügt über ein geringeres Potenzial, als eine passive Bassbox, die Töne bis 45 Hz erzeugen und einen Schalldruck von über 100 Dezibel erzeugen kann.

© Marianne Mayer – Fotolia.com


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